Ich biete Ihnen kompetente bundesweite Strafverteidigung in allen Gebieten des Straf- und Ordnungswidrigkeitenrechts

Isabelle Gronemeyer, Rechtsanwältin & Strafverteidigerin

Diebstahl

Der Diebstahl ist definiert als die Wegnahme einer fremden Sache, wobei „Wegnahme“ bedeutet, dass das Wegnehmen gegen den Willen des eigentlich Berechtigten, meistens also des Eigentümers erfolgt. Außerdem ist erforderlich, dass der Täter die Sache für sich oder einen anderen behalten will. Sehr oft werden Diebstähle aus finanzieller Not heraus begangen, insbesondere auch im Rahmen der sogenannten „Beschaffungskriminalität“. Hierbei handelt es sich um Delikte, die begangen werden, um eine Drogensucht zu finanzieren. Das kann sich in Form von Ladendiebstählen oder häufig auch durch Beförderungserschleichen („Schwarzfahren“) äußern. Hier sollte der Verteidiger darauf hinwirken, dass bei starker Drogenabhängigkeit eine Therapie begonnen wird. Dies ermöglicht auch in geeigneten Fällen eine Zurückstellung der Strafe. Hiervon zu unterscheiden ist der Einbruch in Gebäude, also Geschäfts- oder sogar Privaträume. Diese Einbruchsdiebstähle werden härter bestraft, insbesondere aufgrund der hierfür erforderlichen komplexeren Tatausführung (denn es ist leichter im Supermarkt einfach etwas einzustecken) und auch der Verletzung der Privatsphäre der betroffenen Opfer.

Raub

Eines Raubes macht sich strafbar, wer einem anderen eine Sache gegen dessen Willen unter Anwendung von Gewalt oder Drohungen wegnimmt, um die Sache für sich oder einen Dritten zu behalten. Raubdelikte werden hart bestraft; bereits der „einfache“ Raub ist mit einer Mindestfreiheitsstrafe von einem Jahr bedroht. Sollte jedoch bei der Tat eine Waffe oder ein anderes gefährliches Werkzeug benutzt oder sogar nur mitgeführt werden, erhöht sich der Strafrahmen sofort erheblich, da es sich dann um einen schweren Raub handelt. Wird dem Opfer z. B. ein Messer zur Drohung vorgehalten, erhöht sich die Mindeststrafe schon auf fünf Jahre Freiheitsstrafe. Sollte eine Waffe oder ein ähnliches Werkzeug nur – z. B. in der Tasche verborgen – mitgeführt worden sein, auch wenn es nicht sichtbar war, liegt bereits ein erhöhter Strafrahmen von nicht unter drei Jahren Freiheitsstrafe vor. Gerade beim Raub gibt es häufig die Konstellation, dass mehrere Täter gemeinschaftlich handeln, wobei aber nur einer die eigentliche Tathandlung, nämlich die Wegnahme der Sache unter Gewaltanwendung oder Drohung ausführt und ein anderer Täter beispielsweise „Schmiere steht“. In einem solchen Fall ist es dann sehr gut möglich, dass der „Schmieresteher“ genauso bestraft wird wie der, der die Tathandlungen ausgeführt hat. Dies ist oft für die Verurteilten nicht nachvollziehbar und erscheint natürlich insbesondere dem, der einen geringeren Tatbeitrag geleistet hat, als ungerecht. Diese Verfahrensweise ist jedoch möglich über die Rechtsfigur der „Mittäterschaft“. Beide Beteiligten werden dann nämlich als Täter der Straftat verurteilt, da sie sich die jeweiligen Tatbeiträge ihres Komplizen zurechnen lassen müssen. Jeder wird dann so bestraft, als wenn er die Tat alleine begangen hätte. Daher sollte auch beim Vorwurf des Raubes nicht von einer kompetenten Beratung und Verteidigung durch einen Strafverteidiger abgesehen werden. Auch bei geringeren Tatbeiträgen oder von dem Beschuldigten als nicht erheblich angesehenen Handlungen (etwa weil die Tat nicht als besonders gravierend eingestuft wurde) können im Ergebnis schon ganz erhebliche Strafen zur Disposition stehen. Ich stehe gerne für Ihre Beratung und Verteidigung zur Verfügung; sowohl in Essen und Umgebung als auch bundesweit. Kontaktieren Sie mich.

Strafverteidigern & Rechtsanwältin

Werdegang

Zur Person & Rechtsanwältin Isabelle Gronemeyer

Isabelle Gronemeyer (Strafverteidigung Essen)
Studium
  • 2006-2010 Studium der Rechtswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum mit Schwerpunktbereich Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie
  • 2011 Erstes Staatsexamen am OLG Düsseldorf
Referendariat
  • 2011-2013 Landgerichtsbezirk Bochum
  • Arzthaftungskammer (Zivilstation)
  • Staatsanwaltschaft Bochum
  • Kreispolizeibehörde Mettmann (Verwaltungsstation)
  • Anwaltsstation bei renommierter Kanzlei für Strafverteidigung
  • Staatsanwaltschaft Bochum, Dezernat für Kapitaldelikte (Wahlstation)
Anwaltschaft
  • 2013 Zweites Staatsexamen am Justizministerium NRW
  • 2013 Zulassung zur Rechtsanwaltschaft
  • 2014 Rechtsanwaltskanzlei Isabelle Gronemeyer
  • Mitglied im FORUM Junge Anwaltschaft des Deutschen Anwaltvereins

Im Notfall

Hier finden Sie erste Verhaltenstipps bei Durchsuchung und Beschlagnahme oder Festnahme. Sie geraten in eine äußerst belastende Ausnahmesituation, wenn plötzliche Polizeibeamte vor Ihrer Tür stehen und Ihre Wohnung durchsuchen wollen oder Ihnen sogar einen Haftbefehl zeigen und Sie oder einen nahen Angehörigen auffordern mitzukommen. In derartigen Situationen ist zunächst wichtig: Keine Panik!

Bitte bewahren Sie Ruhe!

Bei Durchsuchungen:

Lassen Sie sich den Durchsuchungsbeschluss aushändigen und kontrollieren Sie, ob alle beschlagnahmten Gegenstände im Verzeichnis aufgelistet wurden! Sie haben das Recht, Zeugen/Zeuginnen hinzuziehen; machen Sie hiervon Gebrauch!

Bei Haftbefehlen:

Lassen Sie sich den Haftbefehl aushändigen!

Informieren Sie einen Strafverteidiger oder bitten Sie Ihre Angehörigen, einen Verteidiger für Sie zu kontaktieren!

Das Wichtigste: ohne anwaltlichen Rat unbedingt schweigen!
Sie haben (lediglich) die Pflicht, Ihre Personalien (Angaben im amtlichen Ausweisdokument) anzugeben - darüber hinaus müssen und sollten Sie keine Angaben machen!

Auch in der extremen Stresssituation einer Durchsuchung oder Verhaftung, denken Sie daran, dass Ihnen ein Schweigerecht zusteht! Machen Sie davon unbedingt Gebrauch und geben Sie keine Erklärungen irgendwelcher Art ab, ohne mit Ihrem Verteidiger Rücksprache gehalten zu haben! Sie haben jederzeit das Recht, sich an einen Strafverteidiger zu wenden.

Notfallnummer: 0172-5278311(Hier bin ich auch außerhalb der Bürozeiten 24 Stunden am Tag für Sie erreichbar)

Kontakt

Kanzlei Gronemeyer

Huyssenallee 99-103

45128 Essen

Tel.: 0201 747 18 80

Fax: 0201 747 18 829

Email: ig@strafverteidigung-essen.com

ÖPNV

Mit öffentl. Verkehrsmitteln direkt bei Haltestelle Philharmonie, zu erreichen mit 101, 107, U11.

0201 747 18 80Bürozeiten Mo-Fr von 9.00-13.00 Uhr und Mo-Do 14-18 Uhr.